Natur

Eigentlich ist es ein Skandal, von dem bisher niemand weiss. Die halbe Menschheit leidet an einem umbehandelten Eisenmangel nur deshalb, weil die Menschheit unfähig ist, Eisenmangel zu erkennen und erfolgreich zu behandeln. Übrigens – weshalb hat eigentlich der liebe Gott – also die Natur – die Menstruation ausgerechnet beim Mensch eingeführt und nicht etwa beim Tier? Die traurige Tatsache ist nämlich, dass Frauen zum Taktstock des Mondes immer wieder Schleimhaut, Blut und Eisen verlieren müssen – zusammengezählt während mehr als 5 Jahren! Der Körper kann die verlorene Schleimhaut und das Blut zwar wieder regenerieren, aber das hergegebene Eisen bleibt für immer und ewig verloren. Der Körper kann nämlich kein Eisen herstellen – es muss von aussen wieder kommen. Deshalb leiden viele Frauen im Menstruationsalter an Eisenmangelsymptomen. Ihr Ferritinwert liegt in der Regel unter 50 ng/ml, während er bei erwachsenen Männern über 100 ng/ml liegt. Die Tankstelle ist dort draussen.

Bei Kindern (auch mit ADS) liegt der Ferritinwert normalerweise auch unter 50 ng/ml. Viele von ihnen leiden deshalb an Eisenmangelsymptomen wie die Frauen. Grund ist der Mehrbedarf an Eisen wegen des Wachstums, der durch die normale Ernährung nicht gedeckt wird. Immer mehr Schweizer Eltern sind aufgeklärt, geben ihren Eisenmangelkindern das fehlende Eisen und schützen sie damit vor Förderklassen, Psychiatern und Betäubungsmitteln wie beispielsweise Ritalin.

Typische Symptome von Eisenmangel sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, AD(H)S, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder Blutarmut.

Sobald Frauen und Kinder mit Eisenmangel gleich viel Eisen haben wie erwachsene Männer, werden die meisten von ihnen gesund.